10er Bilis plaudern mit dem amerikanischen Botschafter Timken
Man weiß nicht so recht wie, aber plötzlich sitzt man in der Dortmunder Bibliothek und wird aufgefordert, dem amerikanischen Botschafter kluge Fragen zu stellen ? in englischer Sprache selbstverständlich. Worüber redet man mit dem Mann? Und noch wichtiger: Wie redet man ihn überhaupt an? ?Ambassador Timken?? Oder vielleicht ?Mr. Ambassador Timken?? Oder einfach ?Mr. Timken?? Man will schließlich nicht gleich ins erste Fettnäpfchen tappen. Doch Hilfe naht in Gestalt einer Mitarbeiterin des Amerikahauses. ?Mr. Ambassador?, so erfahren die Schüler und Schülerinnen, ist die korrekte Anrede. Auf alles andere sind sie natürlich vorbereitet. So konfrontieren sie den Herrn auch gleich mit der naheliegenden Frage, warum Amerikaner so eine vornehme Zurückhaltung beim Erlernen von Fremdsprachen zeigen. Seine Antwort, die USA seien so groß, dass man kaum eine Gelegenheit habe, etwas anderes als Englisch zu sprechen und überhaupt, die meisten Menschen auf der Welt lernten ja schließlich diese Weltsprache, ist nicht neu. Sie verärgert nicht die Bilis, sondern die amerikanische Deutschlehrerin Frau Petersen aus Waukee, Iowa, die unsere Schule gerade besucht und die Zehntklässler mitsamt deren Lehrerin C. Schwarz und Fremdsprachenassistent Andrew Jones in die Bibliothek begleitet hat. Sie wünscht sich nämlich sehr, dass der Fremdsprachenunterricht auch für amerikanische Schüler eine größere Rolle spielt und stärker gefördert wird.  |
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